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Die Elemententheorie des Jan Scholten

Der Niederländer Jan Scholten analysierte das Periodensystem, indem er die homöopathisch bekannten Arzneien hineinstellte, wie damals Mendelejew bzw. Meyer die ihnen bekannten Elemente nach deren ansteigenden Atommassen. Dabei konnten sie die Eigenschaften der noch unbekannten Elemente vorhersagen. So ähnlich wird aus der Anordnung der homöopathisch bekannten Elemente auf ein Familienthema (der Periode bzw der Reihe) geschlossen, dass Rückschlüsse auf die noch ungeprüften Arzneien erlaubt.

Es kristallisierte sich durch Versuch und Irrtum ein interessanter Prozess heraus: Die Serien (horizontal) stellen Grundthemen dar (Eigenständigkeit, Beziehungen, Arbeit und Sicherheit, Kunst und Forschung, Macht). Die 18 Perioden (senkrecht) stellen (ab der "Silberserie") Stufen auf dem Weg zum Ziel bzw. dessen Verlust dar. Bleibt man in einer dieser Stufen hängen und wird dadurch krank, stellt das die auslösende Situation dar. (So wird Stadium 9 der Silberserie (Rhodium) krank wie es wiedermal kurz vor einer Endausscheidung durch ein kleines Hoppala disqualifiziert wurde. Wenn dann noch die inzwischen aufs Kind aufpassende Schwiegermutter justament alles so macht, wie man sie gebeten hat es eben nicht zu tun, fühlt sich unsere Patientin in ihrer Mutterrolle und Individualität völlig mißachtet und es bricht innerlich eine Welt zusammen. Diese zwei Themen ergebn dann das Salz Rhodium chloratum ( Periode 17 Siliziumserie: Mutterschaftskonflikt, ich habe genug bewiesen, dass ich eine Persönlichkeit bin und eine perfekte Mutter, wenn ich dennoch nicht einmal hierin wahrgenommen werde und nicht ganz perfekt bin, bricht bei mir eine Welt zusammen.)

In den letzten Jahren legt Dr. Scholten besonderes Augenmerk auf die Erforschung der Lanthaniden, seltener Erden im Periodensystem, die gar nicht so selten indiziert zu sein scheinen. Bei ihnen geht es vor allem um Selbstkontrolle, -bestimmung, Autonomie, Autoaggression, Prüfungen auf einem Reifungsweg zu bestehen.

Auch mit den Themen von Pflanzenfamilien beschäftigt er sich und versucht, ob diese nicht durch die Dynamik der 18 Perioden wie im Periodensystem unterschieden werden können (alternativ zu den 9 Miasmen Sankarans). Hierbei wendet er nicht die Anamnesetechnik Sankarans an, sondern konzentriert sich mehr auf den Spontanbericht der Patienten.

Hier ein Artikel aus der "Homöopathie in Österreich" (HIOe 1/2008) der auch ein entsprechend der Methode abgewandeltes Periodensystem enthält. Die HIOe ist als Homöopathische Fachzeitschrift über die ÖGHM zu beziehen:

Kurzdarstellung der Elemententheorie (PDF)


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Oberarzt Dr. med. univ. Jörg Hildebrandt |j.hildebrandt@telering.at